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Ab Ende diesen Jahres soll die Anlage in Betrieb gehen. Auf zwei gegenläufigen Bahnen werden dann Wasser- stoffkerne, so genannte Protonen, nahezu auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um sie anschließend an defi-
nierten Punkten frontal aufeinanderprallen zu lassen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dabei für Sekunden- bruchteile Bedingungen zu simulieren, wie sie während des Urknalls vor rund 15 Milliarden Jahren geherrscht haben. Die
Versuchsergebnisse werden in vier Detektoranlagen erfasst, die in riesenhaften unterirdischen Hallen untergebracht sind. Die dabei gewonnenen Daten sollen dann über Jahre hinweg von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt ausgewertet werden.
So weit die Aufgabe, die sich die Verantwortlichen des CERN gestellt haben. Doch bis es so weit ist, haben die Bau- und Entwicklungsingenieure noch einiges an Arbeit zu leisten.
Die verschiedenen Bauteile der gigantischen
Anlage werden über Lastkräne zunächst rund 100 Meter unter die Erdoberfläche transportiert. Anschließend werden sie in den vier kathedralenartigen Detektorhallen zunächst vor-
montiert, um danach durch die engen unterirdischen Röhren an ihren endgültigen Standort transportiert zu werden.
Eine besondere Herausforderung stellen dabei die 1.232 Dipolmagnete dar, die gleichmäßig in der 27 km langen
ringförmigen Anlage verteilt werden müssen, um während der Versuche die Protonen auf ihrer Kreisbahn zu halten. Jeder einzelne dieser zylinderförmigen Magnete ist 15 Meter lang und wiegt nicht weniger als 30 Tonnen. Dies ist eine
Transportaufgabe, die nur mit äußerst kompakten und leistungsfähigen Elektro-Zugmaschinen bewältigt werden kann.
Für derartige Aufgaben setzt das CERN VOLK Elektro-Zugmaschinen vom Typ EFZ 30 K ein. Diese erzielen mit ihrem 20 KW-Drehstrom-Asynchronantrieb eine Zugkraft von bis zu 20.000 N und ziehen damit Lasten von bis zu 35 Tonnen. Mit einer Länge von nur 2.50 Meter, einer Breite von nur 1.25 Metern und einem Wenderadius von lediglich
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