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VOLK Diesel-Zugmaschinen in Kanada
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Baie-Comeau, Québec, 06.11.2009 – Das malerischen Städtchen
Baie-Comeau, liegt inmitten der kanadischen Wildnis, rund 400 Kilometer nordöstlich der Provinz- hauptstadt Québec City. Wohl kaum jemand würde ver- muten, dass der Aluminiumkonzern Alcoa in dem
23.000-Seelen-Ort die zweitgrößte Aluminiumschmelze Nordamerikas betreibt. Diese Standortentscheidung verdankt sich nicht zuletzt mit der günstigen geogra- phischen Lage des Ortes am Zusammenfluss des
Manicougan River mit dem Sankt-Lorenz-Strom.
Entlang des Manicougan River befinden sich mehrere gigantische Wasserkraftwerke, die große Mengen kos- tengünstiger Elektrizität erzeugen und damit den un- bändigen
Energiehunger der Aluminiumschmelze in Baie-Comeau stillen. Rund 5.6 Millionen Megawattstun- den (MWh) verbraucht das Werk pro Jahr.
Der Sankt-Lorenz-Strom, in den der Manicougan River wenig oberhalb von Baie-Comeau mündet,
bildet schon seit den Zeiten der ersten französischen Siedler im
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VOLK Diesel-Zugmaschine DFZ 120 H zum Transport von flüssigem Aluminium – Der feinfühlige hydrostatische Antrieb, die stabile
Bauweise und die jahrzehntelange Erfahrung von VOLK mit Transportaufgaben in Aluminiumwerken waren für Alcoa besonders überzeugend
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17. Jahrhundert das Tor zur Welt. Der Strom, dessen Mündungsdelta sich
hier bereits zum Atlantik hin weitet und dabei auf eine unvorstellbare Breite von 50 Kilometer angeschwollen ist, ermöglicht es selbst großen Frachtschif- fen, in Baie-Comeau vor Anker zu gehen. Dadurch ist es möglich, Rohstoffe für die
Aluminiumherstellung (vor allem Aluminiumoxid und Graphit) kostengünstig anzuliefern und auf der Rückfahrt Aluminium für den Weltmarkt zu laden. Beides ist unerlässlich. Denn obgleich Kanada der zweitgrößte Aluminiumexporteur der Welt ist,
verfügt das Land
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Das Alcoa-Werk in Baie-Comeau ist die zweitgrößte Aluminiumschmelze in Nordamerika – In den nächsten sechs Jahren werden 1.3
Mrd. US-Dollar in die Modernisierung und Erweiterung des Standortes investiert
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selbst über keine einzige Bauxitmine und ist daher da-
rauf angewiesen, die zur Aluminiumherstellung benö- tigten Rohstoffe zu importieren, vor allem aus Südame- rika und Australien.
Das Alcoa-Werk in Baie-Comeau wurde im Jahr 1957 gegründet und wuchs in den Folgejahren rasant.
Heute produzieren dort rund 1.600 Menschen mehr als 400.000 Tonnen Primär-Aluminium pro Jahr. Über lange Jahre Hinweg war Baie-Comeau damit die größte Alu- minium-Schmelze Nordamerikas, verlor diesen Titel aber im Jahr 2005 an
den Wettbewerber Alcan im 230 Kilometer entfernten Sept-Îles.
Doch dabei soll es nicht bleiben. Erst vor kurzem hat Alcoa einen ehrgeizigen Investitionsplan beschlossen. Rund 1.3 Mrd. US-Dollar wird Alcoa bis zum Jahr 2015 in
die Modernisierung und Erweiterung des Standortes Baie-Comeau investieren. Wenn die Expansion abge- schlossen ist, wird Alcoa die jährliche Produktionska- pazität auf rund 550.000 Tonnen gesteigert und den
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Konkurrenten aus Sept-Îles abermals hinter sich gelassen haben. Da die Gegend um Baie-Comeau sehr
felsig ist, müssen zur Erweiterung des Werksgeländes teilweise meterdicke Felsblöcke abgetragen werden. Schon heute sind weite Teile des fünf Kilometer langen Werksgeländes buchstäblich in den Fels gesprengt.
Die Herstellung von Aluminium erfolgt durch Schmelzflusselektrolyse. Bei diesem Verfahren wird Aluminiumoxid,
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welches normalerweise einen Schmelzpunkt von 2.050 Grad Celsius hat, zunächst in einer
Kryolithschmelze aufgelöst. Aufgrund einer chemischen Besonderheit – dem sogenannte Eutektikum – kommt es dabei zu einer Herabsetzung des Schmelzpunktes auf nur noch 960 Grad Celsius. Durch die so entstandene Schmelze wird
dann mittels Elektroden Gleichstrom geleitet. Dabei setzt sich an der negativen Elektrode, der sogenannten Kathode, Aluminium ab, während an der positiven Elek- trode, der sogenannten Anode, Sauerstoff entsteht, wel- cher mit
dem Kohlenstoff der Anode zu Kohlenmonoxid- und Kohlendioxid-Verbindungen reagiert.
Die hohen Schmelztemperaturen von annähernd 1.000 Grad Celsius und die immensen Ströme von mehreren hunderttausend Ampere bei der anschließenden
Elek- trolyse erklären auch den immensen Energiebedarf bei der Herstellung von Aluminium. Obwohl die Energie- kosten aufgrund der räumlichen Nähe zu den Kraftwer- ken und den immensen Abnahmemengen bei weniger als
drei US-Cent pro Kilowattstunde (kWh) liegen, machen sie annähernd 30 Prozent der gesamten Be-
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Aluminiumherstellung ist sehr energieintensiv – Die zahlreichen Wasser-
kraftwerke entlang des Manicougan River, hier der 692 Meter lange und 94 Meter hohe Staudamm Manic 2, liefern große Mengen kostengünstiger Elektrizität
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triebskosten eines modernen Aluminiumwerkes aus.
Der Elektrolyseprozess findet in insgesamt rund 1.000 Elektrolysezellen statt. Dabei handelt es sich im große Wan- nen, in denen sich die Schmelze befindet. In diese werden von oben Graphit-Anoden eingetaucht, während die Kathoden in
den Bodenplatten der Wannen eingelassen sind. Dieser Aufbau hat den Vorteil, dass das flüssige Alu-
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Der Tiefseehafen von Baie-Comeau am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms – Die Anlieferung der zur Aluminiumherstellung benötigten
Rohstoffe und der Transport der fertigen Aluminiumbarren zu den Abnehmern in aller Welt erfolgen hauptsächlich mit großen Frachtschiffen
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minium, das sich am Boden sammelt, einfach abge- saugt werden kann.
Das flüssige Aluminium
wird dann in Spezialtiegeln in die Gießhalle weitertransportiert, wo es überwiegend zu Walz- und Rundbarren gegossen wird. Für den Trans- port des flüssigen Aluminiums setzt Alcoa VOLK Die- selschlepper des Typs DFZ 120 H ein. Diese überzeug-
ten die Verantwortlichen bei Alcoa aus mehreren Grün- den:
Das vielleicht wichtigste Kriterium war die jahrzehnte- lange Erfahrung von VOLK mit Transportaufgaben in Aluminiumwerken. Diese sind durch eine Vielzahl spe-
zifischen Anforderungen gekennzeichnet sind: So erge- ben sich beispielsweise aufgrund der extrem hohen Ströme in den Elektrolysezellen starke Magnetfelder, welche eine spezielle Abschirmung der Fahrzeuge not-
wendig machen. Gesundheitsgefährdende Aluminium- stäube machen es erforderlich, die Luft in der Fahrer- kabine mit speziellen Filtersystemen zu reinigen. Durch einen permanenten Überdruck wird sichergestellt, dass
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schädliche Stäube nicht unter Umgehung der Filtersysteme und der Klimaanlage in die Fahrerkabine
gelangen können. Auch für den Dieselmotor sind Aluminiumstäube schädlich, so dass auch hier spezielle Luftfiltersysteme verbaut werden müssen. Diese Aufzählung ließe sich beliebig erweitern; doch schon die wenigen genannten Bei-
spiele veranschaulichen eindrücklich, dass der Einsatz in einem Aluminiumwerk eine höchst anspruchsvolle Auf- gabe darstellt, welche langjähriges Erfahrungswissen voraussetzt.
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Auch die außerordentlich stabile Bauweise des VOLK Dieselschleppers DFZ 120 H sowie die hohe Qualität der verbauten Komponenten waren für Alcoa sehr wich-
tig. Denn die Fahrzeuge befinden sich im durchgängi- gen Mehrschichtbetrieb rund 6.000 Betriebsstunden pro Jahr im Einsatz – das sind fast 20 Stunden pro Tag. Bereits innerhalb der Gewährleistungszeit zeigen die
Betriebsstundenzähler der Zugmaschinen daher Zäh- lerstände, die in den meisten anderen Branchen erst nach etlichen Jahren erreicht werden. Dabei sind Pro- zessindustrien wie die Aluminiumindustrie bekannter- maßen
besonders sensibel bei unvorhergesehenen Fahrzeugausfällen. Eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit und ein Minimum an Ausfallzeiten ist daher das oberste Gebot.
Der feinfühlige hydrostatische Antrieb der VOLK Diesel-
schlepper des Typs DFZ 120 H war ebenfalls ein großer Pluspunkt. Denn mit flüssigem Aluminium im Schlepp-
tau ist feinfühliges Fahren nicht nur eine Frage des Komforts. Um diese delikate Anhängelast auch jeder- zeit sicher abbremsen zu können, verfügen die Diesel-
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Eine der großen Herausforderungen in der Aluminiumproduktion ist der allgegenwärtige Aluminiumstaub, der für Menschen und Maschinen
gleichermaßen gefährlich ist – Im VOLK Dieselschlepper DFZ 120 H kommen daher spezielle Filtersysteme zum Einsatz
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Zugmaschinen des Typs DFZ 120 H über ein besonders hohes Fahrzeuggewicht von annähernd zehn Tonnen.
Die besondere Herausforderung besteht dabei darin, dieses enorme Gewicht auf einer möglichst kleinen Grund- fläche unterzubringen, damit die Abmessungen der Zugmaschine kompakt bleiben. Auch in dieser Disziplin konnte VOLK auf
ganzer Linie überzeugen: Mit einer Länge von nur 3.10 Meter und einer Breite von 1.40 Meter nimmt der VOLK Dieselschlepper DFZ 120 H weniger Verkehrsfläche für sich in Anspruch als ein Kleinwagen des Typs VW Lupo. Und der extrem kleine Wenderadius von nur 3.65 Meter dürfte in dieser Leistungsklasse ohnehin einzigartig sein.
Die kanadische Provinz Québec ist bekannt für ihre wildromantischen Landschaften, ihre von Gletschern geformten Steinformationen und großartige Naturwunder, wie die weltberühmten Wale von Tadussac, die sich entlang der Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms in ihrer natürlichen Umgebung beobachten lassen. Dass es in Québec neben diesen touristischen Höhepunkten auch eine ganze Reihe von technischen Leckerbissen zu sehen gibt, dürfte eine der
Lehren unseres heutigen Abstechers nach Baie-Comeau sein. “Je me souviens” heißt das offizielle Motto der Pro- vinz Québec – “Ich erinnere mich”. Und auch wir erinnern uns gern.
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In Stein gemeißelt – Das Werksgelände von Alcoa erstreckt sich über eine Länge von annähernd fünf Kilometern und musste aufgrund des
felsigen Untergrunds in weiten Bereichen buchstäblich in den Fels gesprengt werden
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innovation@work®
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