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Charleston, South Carolina, 24.07.2008 – Es gehört zu den
Merkwürdigkeiten des internationalen Handels, dass es bisweilen sinnvoll ist, Produkte in ihrem Ur- sprungsland fast vollständig zu fertigen, nur um diese anschließend für den Export wieder in Baugruppen zu zerlegen. Letztere
werden dann erst am Zielort endgül- tig zusammengesetzt. Dieses in der Fachsprache als “Completely Knocked Down (CKD)” bezeichnete Ver- fahren wird vor allem zur Umgehung von tarifären Han-
delsbeschränkungen angewandt.
So beträgt beispielsweise in den Vereinigten Staaten der Einfuhrzoll für Kleintransporter nicht weniger als 25 %. Die von der Daimler AG in den U.S.A. vertriebenen Sprinter-Modelle werden daher an
den deutschen Standorten Düsseldorf und Ludwigsfelde zunächst nahezu vollständig aufgebaut, vor dem Versand aber wieder in mehrere Teilegruppen zerlegt. Diese werden dann in Containern verschifft und über den Süd-
staatenhafen Charleston in die U.S.A. eingeführt. In der
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