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Kaum zwei Jahre ist es her, dass an der Stelle, an wel- cher sich jetzt die Baukräne drehen,
Roggen, Mais und Sonnenblumen auf den endlosen Feldern der ungari- schen Puszta im Wind wogten. Das neue Daimler-Werk ist somit im wahrsten Sinne des Wortes eine Fabrik “auf der grünen Wiese”. Nachdem im Sommer 2008 die
Grundsatzentscheidung für ein Werk in Ungarn gefallen war, fand bereits im Jahr darauf – also noch inmitten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise – die Grund- steinlegung statt.
Was in der Zwischenzeit geleistet wurde, ist beein- druckend: Bei den Erdarbeiten wurden rund 2.5 Millio- nen Kubikmeter Erde bewegt. Das entspricht fast 250.000 LKW-Ladungen. Innerhalb kürzester Zeit wuch- sen danach das
Presswerk, die Karosseriebauhalle, die Lackiererei, die Montagehalle, das Dienstleistungszen- trum und ein Verwaltungsgebäude in die Höhe. Mit ins- gesamt 35.000 Tonnen Stahl und 160.000 Kubikmeter Beton wurden dabei rund 230.000
Quadratmeter Fläche
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