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Hybrid2 – Flughafen Köln/Bonn setzt auf hybride
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Wettbewerbstrategie mit VOLK Hybrid-Zugmaschinen
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Köln, 25.08.2008 – Der Konrad-Adenauer-Flughafen Köln/Bonn
zählte im vergangenen Jahr mehr als zehn Millionen Fluggäste. Etwas mehr als zwei Drittel davon entfällt auf sogenannte Low Cost-Airlines, während die übrigen Passagiere auf traditionelle Airlines und die Charterflüge der Ferienflieger
entfallen.
Damit nimmt der Flughafen Köln/Bonn eine Sonder- position zwischen den reinen Low Cost-Flughäfen, wie z.B. Frankfurt/Hahn oder London/Stansted, einerseits und den traditionellen Flughäfen, wie z.B. Frankfurt/Main
oder London/Heathrow, andererseits ein. Diese strate- gische Positionierung ist insoweit bemerkenswert, als sie gängigen Überzeugungen und tradierten Erklärungs- mustern in der Managementlehre zuwiderlaufen zu scheint.
Im Jahr 1980 war es, als der amerikanische Manage- menttheoretiker und Harvard-Professor Michael E. Porter sein inzwischen längst zum Standardwerk avanciertes Buch „Competitive Strategy“ veröffentlichte. Darin kam er
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Mit mehr als zehn Millionen Passagieren ist der Flughafen Köln/Bonn der sechstgrößte Airport in Deutschland – Viel
beeindruckender sind freilich die jährlichen Zuwachsraten, welche den Flughafen Köln/Bonn zum wachstumsstärksten Airport Deutschlands machen
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zu der Schlussfolgerung, dass Unternehmen sich unter den Bedingungen
wachsenden Wettbewerbsdrucks klar positionieren müssten: Entweder sie verfolgen eine Differenzierungsstrategie auf der Grundlage von erstklassiger Qualität, innovativen Produkten oder hervorragendem Kundenservice oder sie entscheiden sich
für eine Kosten- führerschaftsstrategie auf der Basis von Kostenvorteilen. Wer sich nicht klar positioniere, so Porter, der sitze „zwi-
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Der Flughafen Köln/Bonn fokussiert gleichermaßen auf Low Cost Airlines und das Geschäft mit traditionellen Network-Airlines – Mit
dieser hybriden Wettbewerbsstrategie nimmt er eine Sonderstellung zwischen reinen Low- Cost-Flughäfen und traditionellen Verkehrsflughäfen ein
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schen den Stühlen“.
Letzteres trifft für den
Flughafen Köln/Bonn allerdings schwerlich zu. Alleine in den letzten fünf Jahren hat sich das Passagieraufkommen des Flughafens nahezu ver- doppelt. Damit war der Flughafen Köln/Bonn der wachstumsstärkste Airport
Deutschlands. „Billigflug an einem keineswegs billigen Flugplatz – was widersinnig wirkt, scheint sich doch zu lohnen“ lautet daher das Fazit des Manager Magazins. Und die angesehene Wochen-
zeitung DIE ZEIT schrieb über Michael Garvens, den Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH: „Er schaffte das Paradoxon: billige Flüge von einem teuren Flughafen aus“.
Versucht man, dieses Paradoxon aufzulösen, so
sind zwei Einsichten relevant: Zum einen zeigt sich, dass traditionelle Flughäfen ihr natürliches Standortmonopol in unmittelbarer Nähe bedeutender Großstädte durch- aus nutzen können, um zweigleisig zu fahren: Denn nicht jeder, der
für 19,90 Euro nach Mallorca fliegt, ist auch bereit, dafür eine mehrstündige Anreise quer durch die
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halbe Republik auf sich zu nehmen. Und das ohnehin schon sehr bevölkerungsreiche Einzugsgebiet des Flugha- fens Köln/Bonn hat sich mit dem Anschluss an das ICE-Netz der Deutschen Bahn im Sommer 2004 sogar noch vergrößert: Selbst für Low
Cost-Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet ist die Anreise nach Köln mittlerweile kürzer ist als zum Wettbewerber Frankfurt/Hahn.
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Zum zweiten – und das ist wohl überraschender –
zeigt sich heute immer mehr, dass für Low Cost-Carrier ge- rade im Ground Handling-Bereich im Grunde dieselben Key Performance Indicators (KPI’s) im Vordergrund stehen wie auch bei den traditionellen Airlines. Denn die meisten
Billigflieger melden bei Ground Handling- Dienstleistungen klare Qualitätsansprüche an und sind durchaus bereit, hierfür angemessene Preise zu bezah- len. So unterschiedlich die Geschäftsmodelle, Kunden-
segmente und Kostenstrukturen von traditionellen Air- lines und Low Cost-Carriern auch sein mögen, so stel- len diese doch sehr ähnlich gelagerte Anforderungen an ihren Handling Agent.
Um diese kontraintuitive Beobachtung
zu verstehen, ist es erforderlich, das Geschäftsmodell der Low Cost- Carrier etwas näher unter die Lupe zu nehmen: Deren Kostenvorteile erklären sich nur zum Teil aus den für jedermann unmittelbar ersichtlichen Einsparungen, die sich
beispielsweise aus dem Verzicht auf Bordmahl- zeiten oder dem Direktvertrieb über das Internet erge-
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Durch die Eröffnung eines eigenen ICE-Fernbahnhofs hat sich das Ein- zugsgebiet des Flughafens Köln/Bonn deutlich vergrößert –
Vor allem für Kunden aus dem bevölkerungsreichen Rhein/Main-Gebiet ist die Anreise nun kürzer als zum Wettbewerber Frankfurt/Hahn im Hunsrück
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ben. Viel bedeutender sind jedoch Fixkostendegressionseffekte, die daraus resultieren, dass die hohen
Fixkosten, die der Betrieb eines Verkehrsflugzeugs unausweichlich mit sich bringt, auf eine deutlich höhere Anzahl von Passa- gieren umgelegt werden: Eine engere Bestuhlung ermöglicht es, mehr Passagiere pro Flug zu transportieren. Nie-
drige Ticketpreise und die Konzentration auf stark frequentierten Strecken sorgen für eine extrem hohe Auslastung.
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Die futuristisch anmutende Glasfassade des Terminals 2 – Obgleich das vom Stararchitekten Helmut Jahn entworfene Gebäude für
sechs Millio- nen Passagiere konzipiert wurde, muss kaum acht Jahre nach der Eröff- nung bereits über eine Erweiterung nachgedacht werden
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Und Turnaround-Zeiten von teilweise nur 25 Minuten er- möglichen es, dass die Flugzeuge einmal
öfter pro Tag hin- und herfliegen.
Da das Geschäftsmodell der Billigflieger folglich extrem stark von der Turnaround-Dauer zwischen Landung und Start abhängt, kommt dem Ground Handling eine abso- lut erfolgskritische Bedeutung
zu. „Wenn hier nicht alles reibungslos funktioniert und es zu Verzögerungen kommt, gerät leicht das gesamte Geschäftsmodell ins Wanken“, erklärt VOLK-Geschäftsführer Dr. Matthias Baur.
Setzt man dies in Relation zu der
Tatsache, dass das Ground Handling durchschnittlich nur zwischen sechs bis sieben Prozent der Gesamtbetriebskosten einer Fluggesellschaft ausmacht, so wird schnell deutlich, dass überzogene Einsparziele an dieser Stelle äußerst
kontraproduktiv wären. Dies gilt umso mehr, als Low Cost Carrier heute zunehmend auch sogenannte Warmwasserziele anfliegen. Denn Urlaubsregionen wie die Baleareninsel Mallorca werden meist mit schweren
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Reisekoffern angeflogen, was zu einem deutlichen Anstieg des Gepäckvolumens führt.
Damit liegt
auf der Hand, dass hohe Zuverlässigkeit, Flexibilität und Geschwindigkeit des Handling Agents für Low Cost-Carrier mindestens ebenso wichtig sind wie für die etablierten Airlines, wenngleich diese gleichgerichteten
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Anforderungen auf jeweils unterschiedlichen Motivlagen gründen:
Während es bei den klassischen Linienflügen vor allem darauf ankommt, den mit hohen Ticketpreisen einhergehenden Qualitätserwartungen der Passagiere gerecht zu werden und das präzise synchronisierte Zeitgefüge von Anschluss- und
Umsteigeverbindungen nicht aus dem Takt geraten zu lassen, ist im Low Cost- Geschäft vor allem die Umschlagszeit der Flugzeuge entscheidend. Auf dem Konrad-Adenauer-Flughafen vertrauen daher beide Kundengruppen auf denselben
Handling-Agent, die „Ground Crew“ der Flughafen Köln/Bonn GmbH.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass beide Kundengruppen über denselben Kamm geschoren würden. Vielmehr offeriert ihnen die Flughafen Köln/Bonn GmbH jeweils
ein kundenspezifisches, exakt auf die jeweiligen Anfor- derungen zugeschnittenes Angebot, was sich nicht zu- letzt auch beim technischen Equipment niederschlägt.
Ein gutes Beispiel hierfür sind Gepäckschlepper. Für den
Transport der Koffer vom Flugzeug zu den Gepäck-
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VOLK Hybridschlepper der Baureihe N werden vor allem zur Abfertigung von Low Cost-Airlines eingesetzt – Das hervorragende
Preis-/Leistungs- verhältnis dieser Fahrzeuge erlaubt es, attraktive Abfertigungsgebühren zu realisieren
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verteilanlagen und zurück setzt die Flughafen Köln/Bonn GmbH vor allem auf sogenannte
Hybrid-Zugmaschinen, also Schleppfahrzeuge, die sowohl rein elektrisch als auch mit Dieselantrieb betrieben werden können – eine Technologie, die in der Automobilindustrie derzeit für Furore sorgt. Mit der Anschaffung der
patentierten und bei zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichneten Hybridschlepper der Firma VOLK zeigt die Flughafen Köln/Bonn
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VOLK Hybridschlepper der Baureihe NT werden vor allem bei der Abferti-
gung traditioneller Network-Airlines eingesetzt – Die hohen Leistungsre- serven dieser Schlepper sind vor allem dann vorteilhaft, wenn es ein hohes Gepäckaufkommen zu transportieren gilt, wie beispielsweise auf
der Continental-Langstreckenverbindung nach New York
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GmbH, dass sie auf modernstes Equipment „made in Germany“ setzt.
Während die Low
Cost-Airlines dabei vor allem mit den besonders kostenbewusst entwickelten VOLK Hybrid- schleppern der Baureihe N abgefertigt werden, werden die leistungsfähigeren und teureren Hybridschlepper
der Baureihe NT vor allem für die Linienflüge traditio- neller Airlines eingesetzt. Eine baureihenübergreifende Plattform- und Gleichteilestrategie hilft dabei, die Er- satzteilbevorratungs- und Wartungskosten zu senken, was
letztlich beiden Kundengruppen zum Vorteil ge- reicht.
Die Fahrzeuge der Baureihe N sind besonders kosten- bewußt gestaltet und heben sich daher aus dem Wett- bewerbsumfeld durch ein einmaliges Preis-/Leistungs-
verhältnis hervor. Dies ermöglicht es der Flughafen Köln/Bonn GmbH, den Billigfliegern trotz erstklassiger Fahrzeugverfügbarkeit und dementsprechend hoher Servicequalität attraktive Abfertigungsgebühren anzu-
bieten. Angesichts des zumeist relativ geringen Ge- päckaufkommens von Low Cost-Carriern ist auch die
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maximale Anhängelast von 8.6 Tonnen (BGV C 10) mehr als ausreichend.
VOLK Hybridschlepper der Baureihe NT sind dagegen auf maximale Leistung ausgelegt und daher immer dann das Produkt der Wahl, wenn es um die Abfertigung der traditionellen Airlines geht. Die maximale Anhängelast von 11.5 Tonnen (BGV C
10) ist gerade angesichts des meist größeren Gepäckaufkommen der Linienverbindungen, wie beispielsweise der Langstrecken-Verbindung von Continental Airlines nach New York, besonders wichtig. Mit einem Drehstrom-Asynchron-Elektromotor mit
20 KW und einem kräftigen Deutz-Dieselmotor mit 42 KW verfügen sie selbst bei großen Anhängelasten über ausreichende Reserven. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, das Gepäck schnell zum nächsten Anschlussflug
weiterzutransportieren.
Vor dem Hintergrund dieses Beispiels muss es wohl als ironischer Zufall bezeichnet werden, dass der Strategie-
ansatz der Flughafen Köln/Bonn GmbH, sich gleichzeitig auf Premium- und Low Cost-Kunden zu konzentrieren, in der neueren Strategielehre ausgerechnet unter dem Schlagwort „Hybride Wettbewerbsstrategie“ thematisiert wird. Erste
empirische Ergebnisse zeigen übrigens, dass diese Strategie unter bestimmten Voraussetzungen sehr erfolgreich sein kann – für den Flughafen Köln/Bonn freilich ist dies kaum eine interessante Neuigkeit.
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Winning Team – Der Flughafen Köln/Bonn setzt im Ground Handling auf innovative und qualitativ hochwertige Produkte
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innovation@work®
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