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Wien/Mürzsteg, 09.07.2010 – Wien ist weltberühmt für seine traditionsreichen Kaffeehäuser.
Hier begegnen sich Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, um sich über die Neuigkeiten des Tages auszutauschen und bei einer Tasse Kaffee entspannt die Zeitung zu lesen. Das obligatorische Glas Wasser zum Kaffee kommt in der
österreichischen Hauptstadt dabei tradi- tionell aus der Wasserleitung.
Denn auch für seine hervorragende Wasserqualität ist Wien weithin bekannt; kommt doch das Wiener Trink- wasser direkt aus den
niederösterreichisch-steirischen Alpen. Wohl keine andere Millionenmetropole kann ihren Bürgern den Luxus bieten, die ganze Stadt mit glaskla- rem und frischem Hochquellwasser zu versorgen. Bei einem täglichen Wasserbedarf von bis zu
500.000 Ku- bikmetern erfordert dies eine aufwendige Infrastruktur.
Das Rückgrat der Wiener Wasserversorgung bilden zwei gigantische Wasserleitungen: Das Quellgebiet der 112
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