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Plattformwagen für kleine, mittlere und große Lasten
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Bad Waldsee 28.07.2009 – „Schlepper und Wagen“ unterscheidet die VDI-Norm 3586
mit einem feinen Sinn für Systematik – und fast fragt man sich warum eigent- lich, denn umgangssprachlich wird bald alles was in- nerbetrieblich unterwegs ist und kein Hubgerüst auf- weist als „Schlepper“
bezeichnet. „Mit dem Treffen von Unterscheidungen erschließt man sich die Welt“ pos- tulierte einst der Soziologe und Philosoph Niklas Luh- mann, sicherlich ohne dabei an Flurförderzeuge zu denken. Es erscheint daher
lohnend, dieser Unter- scheidung näher auf den Grund zu gehen.
Der kleine Unterschied
Ein Fahrersitz-Plattformwagen verfügt über eine feste Plattform als Ladefläche. Von einer Fahrersitz-Zugma- schine
unterscheidet er sich folglich vor allem dadurch, dass der Materialtransport primär auf der hinter dem Fahrer befindlichen Ladefläche erfolgt, und nicht etwa
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David und Goliath – Die Plattformwagen-Palette von VOLK reicht von
300 kg bis 25.000 kg Nutzlast und wird von Elektro-Diesel oder Treibgas- motoren angetrieben.
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auf Anhängern oder anderen Lastträgern.
Aus der Sicht des Logistikers bringt dies zunächst einmal einen Nachteil mit sich. Denn durch den Transport auf der fahrzeugeigenen Ladefläche lassen sich die Be- und Entladevorgänge nicht von den Betriebszeiten des Fahr- zeugs
entkoppeln. Das Fahrzeug steht also während des Ladevorgangs zwangsläufig still. Dies kann vor allem dann nachteilig sein, wenn die innerbetrieblichen Transportvorgänge eine sehr hohe Frequenz aufweisen oder
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Plattformwagen verfügen über eine Ladefläche zum Transport von Lasten – Dies bietet zahlreiche Vorteile, vor allem wenn es bei
innerbetrieblichen Transportaufgaben etwas enger zugeht
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wenn die zurückzulegenden Strecken nur relativ kurz sind,
so dass die Be- und Entladezeiten gegenüber der reinen Fahrzeit stark ins Gewicht fallen.
Andererseits ist die Entkoppelung zweier Aktivitäten na- türlich kein Selbstzweck. Sie macht zudem nur dann
Sinn, wenn beide Tätigkeiten nicht ohnehin von dersel- ben Person ausgeführt werden. Und vielfach ist es ja der Fahrer selbst, der für die Be- und Entladung seines Fahrzeugs zuständig ist.
Damit ist dann zugleich auch ein wichtiger Vorteil von Plattformwagen angeschnitten: Da diese sich sehr leicht mit verschiedenen Lasthebemitteln kombinieren lassen, beispielsweise einem Ladekran oder einer hydraulischen
Ladebordwand, kann das Fahrzeug vom Fahrer vollständig autonom betrieben werden. Be- und Entladevorgänge sind folglich auch dann problemlos möglich, wenn gerade kein Kran oder Gabelstapler ver- fügbar ist. Plattformwagen sind
daher äußerst flexibel einsetzbar.
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Sie sind zudem immer dann im Vorteil, wenn es im innerbetrieblichen
Verkehr besonders eng hergeht. Denn ein Plattformwagen ist bei vergleichbarer Transportkapazität kompakter als ein Schleppzug bestehend aus Zugma-
schine und Anhänger. Er nimmt somit weniger Verkehrsfläche in Anspruch und zeichnet sich durch kleinere Wen- deradien aus. Und da der Umgang mit Anhängern bekanntlich nicht jedermanns Sache ist, ist die Verwendung von Plattformwagen
zudem effizienter und sicherer, wenn das Einsatzprofil häufiges Rangieren erfordert.
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Besonders geeignet sind Plattformwagen dabei für kleine bis mittlere Nutzlasten. Bei höheren
Lasten ist dagegen mit Komforteinbußen zu rechnen, da es sehr schwierig ist, die Federung so abzustimmen, dass sich im beladenen und unbeladenen Zustand ein gleicher- maßen hoher Fahrkomfort ergibt. Bei sehr schweren
Transportgütern stößt zudem die Tragfähigkeit von Luft- reifen an Grenzen, so dass sich durch den Einsatz der dann erforderlichen SE-Bereifung weitere Komfortein- bußen ergeben. Nutzlasten jenseits von 25.000 kg sind daher
die klassische Domäne von Zugmaschinen.
Anders als es die pointierte Gegenüberstellung der spezifischen Vor- und Nachteile von Zugmaschinen und Plattformwagen vielleicht vermuten lässt, ist eine kom-
promisslose Entscheidung zwischen beiden Alternati- ven häufig gar nicht erforderlich. Denn selbstverständ- lich kann ein Plattformwagen auch zum Ziehen von An- hängern verwendet werden. Und viele Zugmaschinen verfügen auch
über eine kleine Ladefläche. Aber eine gewisse Schwerpunktsetzung in die eine oder andere
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VOLK Diesel-Plattformwagen mit Ladekranaufbau – Ein Vorteil von VOLK Plattformwagen ist, dass sie sich mit unterschiedlichsten
Lasthebemitteln kombinieren lassen und daher vom Fahrer autonom betrieben werden können
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Richtung diktiert der Einsatzzweck eben doch. Und wenn es dann ein Plattformwagen sein soll, dann
findet sich kaum irgendwo eine derart große Auswahl wie bei VOLK.
Umfangreiche Produktpaltette
VOLK bietet Plattformwagen mit Nutzlasten von 300 kg bis 25.000 kg an. Der flinke und wendige Roadrunner, ein
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VOLK Elektro-Plattformwagen mit Durchladeplattform – Zum Transport von Langmaterial sind die meisten VOLK Plattformwagen auch mit
“hal- bierter” Fahrerkabine erhältlich
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kleines Elektro-Dreirad, das beispielsweise zur Haus- postverteilung oder für innerbetriebliche
Kleintransporte eingesetzt wird, markiert das eine Ende dieses Spek- trums. Am anderen Ende steht ein Koloss mit nicht weniger als acht Tonnen Eigengewicht und vier Litern Hubraum. Wie die beiden Beispiele bereits erkennen lassen,
bietet VOLK seine Plattformwagen mit allen erdenklichen Antriebsoptionen an
Plattformwagen mit emissionsfreien Elektromotoren sind immer dann die beste Wahl, wenn es gilt, Lasten innerhalb geschlossener Gebäude zu
transportieren. Aufgrund ihres lautlosen Antriebs eignen sie sich zudem hervorragend für den Einsatz in geräuschsensitiven Umgebungen, wie zum Beispiel im kommunalen Be- reich, in Krankenhäusern oder auf Messegeländen.
Dieselantriebe dagegen eignen sich vor allem für den Lasttransport im Außenbereich. Sie weisen eine hohe Reichweite auf, können schnell betankt werden und ermöglichen so einen nahezu unterbrechungsfreien
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Dauereinsatz. Treibgasantriebe schließlich kombinieren einige der Vorteile von Elektro- und
Dieselantrieben. Sie können – ebenso wie Dieselfahrzeuge – nahezu unterbrechungsfrei eingesetzt werden und erlauben zugleich auch die Einfahrt in geschlossene Gebäude. Sie eignen sich daher besonders für den gemischten
Einsatz in Innen- und Außenbereichen.
Mit einer großen Auswahl von Zubehöroptionen ermöglicht VOLK die Optimierung des Fahrzeugs für den jeweiligen Einsatzfall. So bietet VOLK beispielsweise eine hydraulisch kippbare
Ladefläche an, die sich speziell für den Trans- port von Schüttgütern eignet. Mit Planen- und Spriegel- oder Rolladenaufbauten kann das Ladegut vor Witterungs- einflüssen oder Diebstahl geschützt werden. Zum Transport von
Langmaterial, wie z.B. Stangen und Rohren, wird mittels einer „halbierten“ Fahrerkabine eine Durchlademöglichkeit geschaffen. Und für die Erleichterung der Be- und Entladung werden hydraulische Ladebordwände oder
Ladekräne angeboten. Dies alles sind Optionen, die bei einem Schlepper kaum realisierbar wären. Diese kurze Aufzählung unterstreicht somit, dass es sich bei Plattform- wagen tatsächlich um eine eigenständige Fahrzeuggattung handelt.
Die Unterscheidung von „Schleppern und Wagen“ sollte dadurch etwas an Trennschärfe gewonnen haben. Und ganz nebenbei haben wir sogar noch etwas über Erkenntnistheorie gelernt: „Information is defineable as a differ-
ence which makes a difference” heißt es bei Gregory Bateson. Wohl war.
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