VOLK Elektrotransporter auf der Insel Helgoland

Beschaulichkeit, Ruhe, Natur und die Weite des Meeres – dies alles sind Attribute, die das Nordseeheilbad Helgoland auszeichnen. Dazu trägt auch bei, dass der Autoverkehr auf der Insel grundsätzlich verboten ist. Nur Elektrofahrzeuge sind erlaubt. Klar, dass da auch VOLK-Fahrzeuge nicht fehlen dürfen.

Mitten in der Nordsee, rund 70 Kilometer vom Festland entfernt, liegt sie. Deutschlands einzige Hochseeinsel, Helgoland. Gerade einmal 1.500 Einwohner wohnen auf der nur etwa einen Quadratkilometer großen Hauptinsel. Der Großteil von ihnen lebt vom Tourismus. Jährlich wird das Eiland von bis zu 500.000 Tagesgästen und etwa 45.000 Übernachtungsgästen besucht.

VOLK Elektro-Plattformwagen in den sandigen Dünen von Helgoland – Das Kürzel “AG” im Fahrzeugkennzeichen steht für “Ausnahmegenehmigung”

Es liegt auf der Hand, dass die Ver- und Entsorgung der Insel angesichts dieser Zahlen eine logistische Herausforderung ganz besonderer Art darstellt. Insgesamt sind rund 150 Elektrofahrzeuge im Einsatz, um das Gepäck der Übernachtungsgäste vom Hafen in die Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen zu transportieren. Auch Restaurants, Läden und vor allem die zahlreichen Duty-Free-Geschäfte werden mit Elektro-Plattformwagen beliefert, die auf der Insel meist als “Elektrokarren” bezeichnet werden. Kein Wunder folglich, dass das leise Surren der Elektrofahrzeuge auf der Insel fast allgegenwärtig ist. Nur der Rettungsdienst, die Feuerwehr und die Polizei verfügen über verbrennungsmotorisch angetriebene Kraftfahrzeuge.

Dies erklärt auch, warum Helgoland die sauberste Luft in ganz Deutschland hat. Selbst auf dem Gipfel der Zugspitze fliegen mehr Staubpartikel durch die Luft als hier. Die klare, mit Aerosolen angereicherte Meeresluft bedeutet vor allem für Allergiker, Asthmatiker und chronisch Atemwegserkrankte eine Linderung ihrer Beschwerden.

 

VOLK Elektro-Plattformwagen aus den neunziger Jahren – Das Fahrzeug gehört der Gemeindeverwaltung von Helgoland

Was gut für die Gesundheit der Urlauber und Insulaner ist, stellt für die Fahrzeuge auf der Insel eine besondere Herausforderung dar. Denn die leicht salzhaltige Seeluft wirkt nicht nur gesundheits-, sondern auch äußerst korrosionsfördernd. Die von VOLK auf die Insel gelieferten Fahrzeuge sind aus diesem Grunde besonders gut gegen Korrosion geschützt. So sind beispielsweise das Fahrzeugchassis und vor allem die Fahrerkabine vollständig feuerverzinkt. “Gerade die Verzinkung der Kabine war für uns eine fertigungstechnische Herausforderung”, erklärt VOLK-Geschäftsführer Dr. Matthias Baur. Da das Stahlblech der Kabine dünner ist als die zum Teil massiven Rahmenteile, kann ein Verzug beim Eintauchen in das mehrere hundert Grad heiße Zinkbad nur durch ausgeklügelte konstruktive Maßnahmen verhindert werden. “Hier haben unsere Techniker lange herumgetüftelt, bis wir die optimale Lösung gefunden hatten”, so Dr. Baur.

Ein weiterer VOLK Elektro-Plattformwagen aus dem Jahr 1991 – Bevor er nach Helgoland kam, stand er mehr als 15 Jahre in Diensten der Stadtgärtnerei Bad Waldsee, VOLK’s Heimatstandort

Dass Helgoland “autofrei” ist, bedeutet übrigens noch lange nicht, dass es auf der Insel keine Verkehrskontrollen gäbe. So machte vor kurzem die Nachricht Schlagzeilen, wonach die Polizei die Elektrokarren-Fahrer auf der Insel im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle gezielt ins Visier nahm. „Einige staunten nicht schlecht, als ihnen plötzlich die rote Anhaltekelle vorgehalten wurde“, so Wolfgang Boe, Sprecher der für Helgoland zuständigen Wasserschutzpolizei Husum.

VOLK Fahrzeugbau GmbH
Stahlstraße 15
88339 Bad Waldsee

+49 7524 9709 0
info@volk.de